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Abtrag Auflandung |
30.12.02/hm |
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Am Donnerstag 19. Dezember 02 im Gasthof Bären Bätterkinden
orientierte Herr Ernst Stalder vom Gemeindeverband Limpachkanal.
Kontakt:
Tel 032 665 42 52, 079 767 44 28.
Im Laufe der Jahre lagert der Limpach mitgeführtes Material am Rand und insbesondere bei Hochwasser auf dem flachen Teil beidseits der Bachbettes an. Damit in Hochwasser-Situationen genügend Wasser durch den Limpach abfliessen kann, muss dieses aufgeschwemmte Material rund alle 10 Jahre abgetragen werden. Diese Arbeit will der Vorstand des Gemeindeverbandes Limpachkanal diesen Winter für das unterste Teilstück des Kanals wieder einmal in Auftrag geben. Man rechnet mit ca 6000 m3 Material (Erde, Sand, Wurzeln) das hochgezogen und weggeräumt werden muss. In Frage kommt das Verteilen auf dem Land gleich jenseits des Reckweges oder der Abtransport. Insbesondere der Abtransport und das Verteilen anderswo auf dem Land erfordert entweder trockenen oder aber gefrorenen Boden. Ersteres ist nicht in Sicht, so können wir nur auf einen kalten Winter hoffen.
Letztmals erfolgte diese Arbeit auf diesem Abschnitt im Winter 1991-92. Die jetzige Aktion wurde noch etwas verzögert durch das Golfplatzprojekt.
Das obige Bild zeigt das unterste Stück des Limpachs. Im Abschnitt zwischen den beiden schwarzen Pfeilen (ca 2.2km) soll während dieser Etappe diesen Winter abgetragen werden: Zwischen der Kyburg-Brücke und der Burgerwaldecke. Auf dem letzten Stück bis zum Emmenspitz hat der Limpach deutlich mehr Gefälle, weswegen er dort nicht viel abgelagert.
Wie in der folgenden Skizze schematisch dargestellt liegt das abzutragende Material vorwiegend beidseits des tiefen Bachbettes. Es wurde dort jeweils vom Hochwasser abgelagert. Diesmal steht ziemlich viel zum Abtrag an, bis zu 0.5 m hoch oder bis zu 4 m3 pro Laufmeter. Auf der gesamten Länge des Abschnittes (2.2km) rechnet man mit 6'000 m3.
Die Arbeiten sollen, wo möglich beidseits des Kanals vom Reckweg aus erfolgen. Dazu wird ein Bagger vom Typ Gradall verwendet. Hier ein Vertreter dieser Familie:
Hecken schneiden: Firma Aeschlimann Janzenhaus, Beat Knuchel
Bätterkinden, Fritz Ramseier Kyburg-Buchegg
Abtrag: Firma Gosteli von
??? und Jetzer Schnottwil
Abtransport: Interessierte Landwirte
Zum Absetzen des abgetragenen Materials kommen die folgenden Möglichkeiten in Betracht:
Die Hecken entlang des Limpachs müssen auf eine Höhe von 1m bis 1.50m zurückgeschnitten werden, damit der Bagger darüber hinweg arbeiten kann und der Baggerführer freie Sicht hat. Dabei werden grössere Gehölze je nach Gattung vielleicht gleich auf Stock gesetzt und kleinere gar nicht geschnitten.
Die eigentliche Abtragung kann nur durchgeführt werden, wenn
Gemeindeverband Limpachkanal:Gesamt-Organisation, Auftraggeber
Firma Aeschlimann: Als Versuch sollen diesmal die Hecken
(teilweise mit viel Dornen) mit einer Art Zangengreifer mit Fräse
zurückgeschnitten werden. Das Schnittgut wird auf oder neben dem Weg
deponiert.
Wann: sofort.
Beat Knuchel, Bätterkinden: Nacharbeiten von Hand beim
Schneiden der Hecken. Unterstützt wird Herr Knuchel auf dem Gebiet der
Gemeinde Kyburg-Buchegg von Fritz Ramseier.
Wann: In Absprache mit
Aeschlimann, sofort.
(Beat Knuchel wird künftig, soweit die Gemeinden
dies wünschen, die Hecken entlang des Limpachs schneiden.)
Die Anstössergemeinden:
Organisation und Verantwortung
für die Verwertung, respektive den Abtransport des
Heckenschnittgutes,
Wann: sofort
Organisation und Verantwortung für
den Abtransport des Abtrag-Materials.
Wann: Rücksprache mit den
Landwirten: sofort
Bauunternehmer Gosteli und Jetzer: Abtrag mit Bagger
Wann:
frühestens 13. Jan 03, bis Wetterumschlag, in Absprache mit dem
Gemeindeverband Limpachkanal.
Landwirte:
Verwertung, respektive den Abtransport des
Heckenschnittgutes im Auftrag der Gemeinde. Wie Knuchel bemerkte, könnte
das Häckselgut z.B. für einen Laufhof verwendet werden oder fein
verteilt mit dem Miststreuer auf dem Feld verteilt werden. Zum Häckseln
kommt z.B. die grosse Maschine von Martin Lehmann in Biberist in Betracht,
250.- Fr/Stunde.
Wann: Vor Beginn des Abtrags
Abtransport des
Abtrag-Materials im Auftrag der Gemeinde. Wie Jetzer anfügte, könnten
von den Leuten des Autobahnbaus in der Grenchener Wyti 2-achsige
10m3-Kipper gemietet werden. Interessenten bitte bei Stalder melden,
er wird dies koordinieren.
Wann: Zusammen mit dem Abtrag
Gemeindeverband Limpachkanal:
Für dieses Mal das
Schneiden der Hecken (Aeschlimann, Knuchel und Mitarbeiter),
Abtrag (Gosteli
und Jetzer), eventuell auch das Verstossen des abtransportierten Material mit
der Planierraupe.
Anstösser-Gemeinden:
Verwertung, respektive den
Abtransport des Heckenschnittgutes
Abtransport des Abtrag-Materials
Total Kosten für die Gemeinde Kyburg-Buchegg: Fr. 6'000.-