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Limpachkanal
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Auflandung

30.12.02/hm
Korrekturen
8.1.01/hm

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Abtrag von Auflandung im unteresten Teilstück des Limpachkanals

Inhalt:
1. Zusammenfassung 7. Vorbereitungsarbeiten
2. Wo soll abgetragen werden 8. Voraussetzung
3. Was soll abgetragen werden 9. Wer macht was und wann
4. Womit soll abgetragen werden 10. Wer bezahlt was
5. Wer führt die Arbeiten aus 11. Wie läuft es auf dem Gebiet der Gemeinde Kyburg-Buchegg ab
6. Wohin mit dem Abtrag 12. Probleme, Abweichung vom Programm

Am Donnerstag 19. Dezember 02 im Gasthof Bären Bätterkinden orientierte Herr Ernst Stalder vom Gemeindeverband Limpachkanal.
Kontakt: Tel 032 665 42 52, 079 767 44 28.

1. Zusammenfassung

Im Laufe der Jahre lagert der Limpach mitgeführtes Material am Rand und insbesondere bei Hochwasser auf dem flachen Teil beidseits der Bachbettes an. Damit in Hochwasser-Situationen genügend Wasser durch den Limpach abfliessen kann, muss dieses aufgeschwemmte Material rund alle 10 Jahre abgetragen werden. Diese Arbeit will der Vorstand des Gemeindeverbandes Limpachkanal diesen Winter für das unterste Teilstück des Kanals wieder einmal in Auftrag geben. Man rechnet mit ca 6000 m3 Material (Erde, Sand, Wurzeln) das hochgezogen und weggeräumt werden muss. In Frage kommt das Verteilen auf dem Land gleich jenseits des Reckweges oder der Abtransport. Insbesondere der Abtransport und das Verteilen anderswo auf dem Land erfordert entweder trockenen oder aber gefrorenen Boden. Ersteres ist nicht in Sicht, so können wir nur auf einen kalten Winter hoffen.

Letztmals erfolgte diese Arbeit auf diesem Abschnitt im Winter 1991-92. Die jetzige Aktion wurde noch etwas verzögert durch das Golfplatzprojekt.

2. Wo soll abgetragen werden

Das obige Bild zeigt das unterste Stück des Limpachs. Im Abschnitt zwischen den beiden schwarzen Pfeilen (ca 2.2km) soll während dieser Etappe diesen Winter abgetragen werden: Zwischen der Kyburg-Brücke und der Burgerwaldecke. Auf dem letzten Stück bis zum Emmenspitz hat der Limpach deutlich mehr Gefälle, weswegen er dort nicht viel abgelagert.

3. Was soll abgetragen werden

Wie in der folgenden Skizze schematisch dargestellt liegt das abzutragende Material vorwiegend beidseits des tiefen Bachbettes. Es wurde dort jeweils vom Hochwasser abgelagert. Diesmal steht ziemlich viel zum Abtrag an, bis zu 0.5 m hoch oder bis zu 4 m3 pro Laufmeter. Auf der gesamten Länge des Abschnittes (2.2km) rechnet man mit 6'000 m3.

4. Womit soll abgetragen werden

Die Arbeiten sollen, wo möglich beidseits des Kanals vom Reckweg aus erfolgen. Dazu wird ein Bagger vom Typ Gradall verwendet. Hier ein Vertreter dieser Familie:

5. Wer führt die Arbeiten aus

Hecken schneiden: Firma Aeschlimann Janzenhaus, Beat Knuchel Bätterkinden, Fritz Ramseier Kyburg-Buchegg
Abtrag: Firma Gosteli von ??? und Jetzer Schnottwil
Abtransport: Interessierte Landwirte

6. Wohin mit dem Abtrag

Zum Absetzen des abgetragenen Materials kommen die folgenden Möglichkeiten in Betracht:

  1. Sofortiger Verlad auf Kipper-Anhänger und Abtransport auf Felder anderswo.
    Vorteil: Material dort, wo gewünscht
    Nachteil: Grosser Aufwand bei Transport. Gefährte müssen rückwärts auf dem Reckweg jeweils bis zum Bagger fahren, wenn möglich von beiden Seiten her. Mehrere Gefährte notwendig, damit Bagger mit wenig Wartezeiten arbeiten kann. Teuer wegen umumgänglicher Wartezeiten und wegen des Transportes.
  2. Deponieren auf Walmen auf der andern Seite des Weges.
    Vorteil: Bei jedem Wetter, bzw bei allen Bodenverhältnissen möglich.
    Nachteil: Grosser Aufwand für nachträglichen Auflad und Abtransport, Land durch Walmen möglicherweise lange belegt.
  3. Deponieren und sofort Verstossen des Materials auf der andern Seite des Weges.
    Vorteil: Bei jedem Wetter, bzw bei allen Bodenverhältnissen möglich.
    Nachteil: Material kann nur unmittelbar neben dem Weg verteilt werden. Immerhin reicht der Arm des Baggers 8 m weit. Die Schichtdicke wird damit klein.

7. Vorbereitungsarbeiten

Die Hecken entlang des Limpachs müssen auf eine Höhe von 1m bis 1.50m zurückgeschnitten werden, damit der Bagger darüber hinweg arbeiten kann und der Baggerführer freie Sicht hat. Dabei werden grössere Gehölze je nach Gattung vielleicht gleich auf Stock gesetzt und kleinere gar nicht geschnitten.

8. Voraussetzung

Die eigentliche Abtragung kann nur durchgeführt werden, wenn

9. Wer macht was und wann

Gemeindeverband Limpachkanal:Gesamt-Organisation, Auftraggeber

Firma Aeschlimann: Als Versuch sollen diesmal die Hecken (teilweise mit viel Dornen) mit einer Art Zangengreifer mit Fräse zurückgeschnitten werden. Das Schnittgut wird auf oder neben dem Weg deponiert.
Wann: sofort.

Beat Knuchel, Bätterkinden: Nacharbeiten von Hand beim Schneiden der Hecken. Unterstützt wird Herr Knuchel auf dem Gebiet der Gemeinde Kyburg-Buchegg von Fritz Ramseier.
Wann: In Absprache mit Aeschlimann, sofort.
(Beat Knuchel wird künftig, soweit die Gemeinden dies wünschen, die Hecken entlang des Limpachs schneiden.)

Die Anstössergemeinden:
Organisation und Verantwortung für die Verwertung, respektive den Abtransport des Heckenschnittgutes,
Wann: sofort
Organisation und Verantwortung für den Abtransport des Abtrag-Materials.
Wann: Rücksprache mit den Landwirten: sofort

Bauunternehmer Gosteli und Jetzer: Abtrag mit Bagger
Wann: frühestens 13. Jan 03, bis Wetterumschlag, in Absprache mit dem Gemeindeverband Limpachkanal.

Landwirte:
Verwertung, respektive den Abtransport des Heckenschnittgutes im Auftrag der Gemeinde. Wie Knuchel bemerkte, könnte das Häckselgut z.B. für einen Laufhof verwendet werden oder fein verteilt mit dem Miststreuer auf dem Feld verteilt werden. Zum Häckseln kommt z.B. die grosse Maschine von Martin Lehmann in Biberist in Betracht, 250.- Fr/Stunde.
Wann: Vor Beginn des Abtrags

Abtransport des Abtrag-Materials im Auftrag der Gemeinde. Wie Jetzer anfügte, könnten von den Leuten des Autobahnbaus in der Grenchener Wyti 2-achsige 10m3-Kipper gemietet werden. Interessenten bitte bei Stalder melden, er wird dies koordinieren.
Wann: Zusammen mit dem Abtrag

10. Wer bezahlt was

Gemeindeverband Limpachkanal:
Für dieses Mal das Schneiden der Hecken (Aeschlimann, Knuchel und Mitarbeiter),
Abtrag (Gosteli und Jetzer), eventuell auch das Verstossen des abtransportierten Material mit der Planierraupe.

Anstösser-Gemeinden:
Verwertung, respektive den Abtransport des Heckenschnittgutes
Abtransport des Abtrag-Materials

11. Wie läuft es auf dem Gebiet der Gemeinde Kyburg-Buchegg ab

  1. Hecken schneiden:
    Firma Aeschlimann und Beat Knuchel zusammen mit Fritz Ramseier, der die Hecken - wäre dieses Projekt des Gemeindeverbandes Limpachkanals nicht gekommen - im Auftrag unserer Umweltkommission selber geschnitten hätte.
    Kosten: Fr. 0.-
  2. Heckenschnitt häckseln:
    mit der Maschine ca 2 h zu Fr 250.-/h
    Kosten: Fr. 500.-
  3. Häckselgut abtransportieren, verwerten:
    Da die Bauern sich um das Häckselgut nicht gerade reissen, kommt der Transport in die Kompostieranlage Zielebach in Betracht. Dort kostet aber der m3 30.- Fr, der Transport noch nicht eingerechnet. Vielleicht wird das Häckselgut bei Bezahlung an die Bauern von z.B. 5.- Fr/m3 + Transportkosten von jenen abgenommen. Bei einer geschätzten Menge von 50m3, also Fr. 250.- + Transport ca. 250.- Fr.
    Kosten: Fr. 500.-
  4. Abtragsmaterial abtransportieren:
    Sämtliche an der Orientierungsversammlung anwesenden Anstösser: Willy Stuber, Fritz Ramseier, Ernst Rufer, Willy Rufer(?) Küttigkofen, Walter Ruchti Brügglen (anwesend?) haben sich für die Variante Abtransport auf nicht unmittelbar an den Limpach angrenzende Felder entschieden.
    Erste grobe Kostenschätzung Hans Marti:
    1/4 von 6000m3, weil nur halbe Länge des Abschnittes und nur auf einer Seite, also ca 1500m3. 150 Fahrten mit dem grossen Kipper-Anhänger zu je 1/4 Stunde = 40 Stunden zu Fr 20.- = Fr. 800.-
    Hinzu kommen FAT-Ansätze für Traktor und Kipper, sagen wir Fr. 50.- + 30.- pro Stunde mal 40 Stunden = 3200.-
    Kosten: Fr. 4'000.-
  5. Abtragsmaterial verstossen (Wenn nicht vom Verband bezahlt):
    Mit der Planierraupe, erste grobe Schätzung Hans Marti: an 4 Orten je eine Stunde + Hin und Her = 5 Stunden zu Fr. 200.-
    Kosten Fr. 1000.-

Total Kosten für die Gemeinde Kyburg-Buchegg: Fr. 6'000.-

12. Probleme, Abweichung vom Programm